Germany bans Hezbollah

»It was about time«

Josef Schuster, President of the Central Council of Jews in Germany Foto: Rafael Herlich

The Central Council of Jews in Germany welcomed the decision of the German government, made earlier today, to ban the Hezbollah organisation in Germany. This measure was long overdue, the Central Council said. Last December, Germany’s parliament, the Bundestag, finally voted in favor of a Hezbollah ban.

Iran Hezbollah, which has close ties to Iran and Lebanon, is not only responsible for the firing of rockets at Israel, but also for »many gory attacks on Israeli civilians and soldiers«, according to the  Central Council’s statement.

Moreover, the council added that the Lebanese group »has organised attacks against Jewish and non-Jewish institutions worldwide, such as the attack on the Mykonos restaurant in Berlin in 1982«, and that »Hezbollah denies Israel’s right to exist and works to destroy Israel through military means.«

German authorities estimate that around 1,000 Hezbollah supporters and members are active in Germany. Most notably, they are visible at the annual Al-Quds March in Berlin. In Germany and Europe, Hezbollah generates funds for its terrorist activities through organised crime. »Hezbollah poses a clear threat to Jewish life and a danger for homeland security«, the Council further declares.

AL-QUDS MARCH Its president Josef Schuster praised the decision announced by the German government on Thursday morning: »It was high time for Germany to follow other countries and outlaw Hezbollah. Germany should not have, and must no longer, offer a safe haven to the supporters of an Islamist organisation which, motivated by deep hatred of Jews, incites others to violence and finances terrorist activities.«

»As part of its upcoming EU presidency, Germany should advocate for a complete ban of Hezbollah by the EU«, said Schuster. »A ban on the Al-Quds March would be another necessary and logical step to undertake«, he added.

(Übersetzung: Michael Thaidigsmann)

Frachtschiffe vor Anker in der Straße von Hormus bei Bandar Abbas (Iran)

Nahost

Bericht: Iran kann noch immer Raketen und Drohnen produzieren

Teheran soll demnach weiterhin gut ausgestattet mit Raketen sein und schnell nachproduzieren können. Die USA sollen zudem Israel gedrängt haben, Iran erneut anzugreifen – alleine

 11.10.2026

Teilnehmer einer Demonstration »United4Palestine« halten Palästinenserflaggen, auch eine Flagge der Linken und eine Queer-Flagge sind zu sehen.

Berlin

Israelfeindliche Demonstration durchs Regierungsviertel

Rund 3.500 Menschen nehmen an der Demonstration unter dem Motto »United4Palestine« teil. Auch Politiker und Aktivisten der Linkspartei waren dabei. Einige Demonstranten wurden festgenommen

 11.10.2026

Feuer am Flughafen von Riad

Saudi-Arabien

Mindestens zwölf Tote bei Angriff auf Flughafen in Riad

Der Konflikt zwischen den vom Iran unterstützten Huthi im Jemen und Saudi-Arabien eskaliert. Bei dem Angriff auf den Flughafen King Chalid gibt es Tote und Hunderte Verletzte. Wie reagiert Washington?

 11.10.2026

Nahost

Test für den Pakt

Was bedeuten die jüngsten Huthi-Angriffe für das Verteidigungsabkommen, das Saudi-Arabien mit Pakistan und der Türkei unterzeichnet hat?

von Reinhard Schulze  10.10.2026

Hans-Georg Lindenau in seinem Ladengeschäft »M99 Gemischtwaren mit Revolutionsbedarf«

Deutschland

Berlin-Kreuzberg: Aushänge gegen Judenhass - Jugendliche greifen Geschäftsinhaber an

Der Staatsschutz ermittelt

 10.10.2026 Aktualisiert

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Eklat in Halle

AfD-Mann Tillschneider will an Anschlags-Gedenken teilnehmen

Aktivisten der Jüdischen Studierendenunion Deutschland verhinderten, dass der Landtags-Vizepräsident die Synagoge betrat

von André Anchuelo  09.10.2026

Meinung

Nein, Frau Pillay hat den Friedensnobelpreis nicht verdient!

Die Südafrikanerin hat Israel vorverurteilt und Antisemitismus in den Reihen ihrer Kommission nicht ernstgenommen. Ihre Auszeichnung durch das Nobelpreiskomitee ist ein großer Fehler, meint der Direktor von UN Watch

von Hillel Neuer  09.10.2026

Sachsen-Anhalt

Zentralratspräsident Josef Schuster: Tillschneider »verhöhnt die Opfer« von Halle

Der rechtsextreme Politiker hatte am Freitag versucht, am Gedenken für die Opfer des Anschlags von Halle teilzunehmen

 09.10.2026