Antisemitismus

Haftstrafe für Reza Begi

Reza Begi im Jahr 2019 Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Der für antisemitische Aussagen bekannte Deutsch-Iraner Reza Begi ist vom Amtsgericht Tiergarten in Berlin zu einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Tagesspiegel berichtete zuerst über den Fall.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dem Blatt zufolge wurde Begi in neun Fällen Volksverhetzung vorgeworfen. Hinzu kamen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Beleidigung. Sein Anwalt wollte einen Freispruch.

Vorstrafen Auch aufgrund der Vorstrafen des Angeklagten folgte die Berliner Richterin jedoch der Forderung der Staatsanwaltschaft. Dem Tagesspiegel zufolge attestierte diese Begi ein »geschlossenes antisemitisches Weltbild«. Als schuldunfähig wurde er weder von der Staatsanwaltschaft noch vom Gericht angesehen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erst am vergangenen Wochenende hatte Reza Begi mit Neonazis in Dresden demonstriert und in über soziale Medien übertragenen Live-Streams über einen »Endsieg« und die »Wahrheit über Auschwitz« gesprochen.

In den sozialen Medien bezeichnete Begi zudem die Bombardierung Dresdens als »den größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit«. ja

Judenhass

Todesstrafen wegen Mordes an Rabbiner in Emiraten

Ein israelischer Rabbiner wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten getötet. Der Iran wies Vorwürfe zurück, die Täter hätten in seinem Auftrag gehandelt. Drei von ihnen wurden zum Tode verurteilt

von Sara Lemel  31.03.2025

Vereinten Nationen

Zweite Amtszeit für notorische Israelhasserin?

Wird das UN-Mandat von Francesca Albanese um drei Jahre verlängert? Das Auswärtige Amt drückt sich um eine klare Aussage

von Michael Thaidigsmann  31.03.2025

Meinung

Marine Le Pen: Zu Recht nicht mehr wählbar

Der Ausschluss der Rechtspopulistin von den Wahlen ist folgerichtig und keineswegs politisch motiviert

von Michael Thaidigsmann  31.03.2025

Essay

Dekolonisiert die Dekolonialisierung!

Warum die postkoloniale Theorie jüdische Perspektiven anerkennen muss

von Lisa Bortels  31.03.2025

Türkei

Erdoğan: »Möge Allah das zionistische Israel zerstören«

Ein antisemitisches Statement von Präsident Recep Tayyip Erdoğan löst einen Streit mit dem jüdischen Staat aus

 31.03.2025

KZ-Befreiung

Ein Antisemit befreite Buchenwald

George S. Patton gilt als einer der fähigsten US-Generäle im Zweiten Weltkrieg. Im April 1945 befreiten seine Truppen das KZ Buchenwald. Doch den jüdischen Opfern trat er reserviert gegenüber

von Matthias Thüsing  31.03.2025

Ludwigsburg/Osnabrück

Verfolgung von NS-Straftätern geht zu Ende

Thomas Will, Leiter der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen: »Wir finden immer noch Verdächtige. Aber richtig ist: Wir fahren auf Sicht.«

 31.03.2025

Paris

Le Pen wegen Veruntreuung von EU-Geld schuldig gesprochen

Das Urteil gegen Marine Le Pen trifft Frankreichs Rechtsnationale hart. Trotz einer möglichen Berufung ist die Präsidentschaftskandidatur der beliebten Politikerin dadurch blockiert

von Michael Evers  31.03.2025 Aktualisiert

Berlin

Freundeskreis Yad Vashem: Michalski wird Geschäftsführer

In der neuen Position wolle er dazu beitragen, die herausragende Arbeit von Yad Vashem weithin sichtbar zu machen, sagt der bisherige Direktor von HRW Deutschland

 31.03.2025