Berlin

Solidaritätskonzert für Israel

Das Tor am Vorderhaus der Synagoge Rykestraße im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg Foto: picture alliance/dpa

»Wir sind bei Euch« lautet das Motto eines Solidaritätskonzertes für Israel, das am 20. Januar 2024 in der Berliner Synagoge Rykestraße stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Mit dem Konzert soll an die weiterhin von der palästinensischen Terrororganisation Hamas festgehaltenen Geiseln erinnern. Auch wollen die Organisatoren ein Zeichen gegen Antisemitismus und Israel-Feindlichkeit setzen, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde heißt.

Der 81-jährige Pianist William Goldstein aus New Jersey ist der Stargast des Abends. Er ist unter anderem für die Musik zu den in den 1980er-Jahren aufgenommenen Fernsehserien »Fame«, »Hello Again« und »Shocker« bekannt. Eine Melodie, die er 1975 für den amerikanischen Fernsehsender CBS schrieb, wurde so populär, dass das Schallplattenlabel Motown ein Album daraus machte.

Goldstein und Braunstein

Begleitet wird Goldstein vom israelischen Dirigenten und Violinisten Guy Braunstein aus Tel Aviv, der halb so alt ist und in Berlin lebt. Bevor er 30 wurde, war Braunstein Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Er kooperierte auch mit Daniel Barenboim.

Der Konzertabend wird von der auch aus dem »Tatort« bekannten Schauspielerin Andrea Sawatzki moderiert.

»Wenige Wochen nach dem grausamen Terror-Überfall werden die Gräueltaten der Hamas immer häufiger relativiert, verharmlost oder gleich ganz verleugnet«, erklärte der Initiator des Abends, Florian von Heintze. »So werden aus Tätern Opfer gemacht und aus Opfern Täter. Auch dagegen wollen wir uns wehren.«

Auch Avi Toubiana, der Intendant der Jüdischen Kulturtage Berlin, gehört zu den Organisatoren des Solidaritätskonzertes, dessen Gewinn an Hilfsorganisationen gespendet wird. im

»Wir sind bei Euch«, Konzert für Israel
20. Januar 2024, 20:00 Uhr
Synagoge Rykestraße

Weitere Informationen, auch zum Ticketverkauf, sind hier einsehbar.

Dessau/Osnabrück

Ins Exil und an den Broadway

Kurt Weill hat so viel mehr zu bieten als die »Dreigroschenoper«. Sein Geburtsland brauchte indes lange, um ihn auch als US-Amerikaner zu entdecken

von Roland Juchem  28.02.2025

Film

»Das kostbarste aller Güter«: Bewegender Animationsfilm über den Holocaust

Michel Hazanavicius ist eher für Komödien bekannt. Nun hat sich der Oscar-Preisträger (»The Artist«) in neue und schwierige Gefilde gewagt - mit viel Fingerspitzengefühl und emotionaler Tiefe

von Sabine Glaubitz  28.02.2025

Kolumne

Shkoyach!

Von Büchern und sicheren Häfen oder Wer sich an welchem Strand in Tel Aviv tummelt

von Eugen El  27.02.2025

Bayern

Maximale Transparenz?

In München debattierte der Landtag über Vorwürfe, der Freistaat verheimliche im großen Stil NS-Raubkunst in seinem Besitz

von Michael Thaidigsmann  27.02.2025

Meinung

NS-Raubkunst: Eine bayerische Farce

Die Staatsgemäldesammlung Bayerns soll große Raubkunstbestände verheimlicht haben. Unser Autor ist ein Nachfahre des jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim - und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Freistaat

von Michael Hulton  27.02.2025

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 27. Februar bis zum 7. März

 27.02.2025

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neues aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  27.02.2025

Zahl der Woche

400

Fun Facts & Wissenswertes

von Katrin Richter  27.02.2025

Biopic

Nölend zum Erfolg

James Mangold zeigt die Metamorphose des jungen Bob Dylan zum Superstar

von Martin Krauss  27.02.2025