Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 02.09.2014 08:45 Uhr

Mr. Rock: Lenny Kravitz Foto: imago

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 02.09.2014 08:45 Uhr

Melissa Rivers schickt ihrer Mutter positive Gedanken. Die 81-jährige Moderatorin liegt nämlich noch immer im künstlichen Koma. Joan Rivers hat in der vergangenen Woche während einer Stimmband-Operation einen Herz- und Atemstillstand erlitten. Ihre Tochter Melissa sagte der Nachrichtenagentur AP: »Wir halten unsere Daumen gedrückt.« Auch andere Promis denken an Rivers. Comedian Sarah Silverman twitterte am Wochenende: »Mein Gott, Joan! Du darfst nicht im Krankenhaus sein – es gibt noch so viel zu tun!« Kurz vor ihrer Operation hatte Joan Rivers Scherze über ihr eigenes Ableben gemacht. Die »New York Daily News« berichteten, Rivers hätte gesagt: »Ich bin 81. Mich kann es jede Sekunde erwischen. Ich könnte gleich hier umkippen, und ihr könntet sagen ›Hey, ich bin dabei gewesen!‹«.

Roseanne Barr twittert nicht nur gern Bilder von sich über ihr Gewicht, wie gerade in der Online-Ausgabe der Bunten zu sehen war. Sie teilt den Fans des Kurznachrichtendienstes auch ganz normale Neuigkeiten mit. So wie zum Beispiel die: »I signed with Gersh« – was nichts anderes heißt, als dass es demnächst eine Dokumentation über die Präsidentschaftskampagne von Barr aus dem Jahr 2012 geben wird. Vielleicht wird die ja so witzig wie Roseanne, ihre Sitcom aus den 90ern.

Lenny Kravitz ist bereits mit 15 Jahren aus dem elterlichen Haus ausgezogen und findet das heute richtig gut. Das verriet der Musiker dem Nachrichtenmagazin Focus im Interview: »Mein Vater und ich hatten eine schwierige Beziehung damals. Es war einfach Zeit für mich, zu gehen und meinen eigenen Weg zu finden. Ich wollte ständig nur Musik machen, daneben war kein Platz für andere Dinge.« Der Auszug sei ein »Aufbruch in die Freiheit« gewesen. Die Schule habe er aber trotzdem beendet – seiner Mutter zuliebe.

Daniel Kehlmann ist von dem amerikanischen Schriftsteller Jonathan Franzen interviewt worden. In dem Gespräch hat er sich über das Verhältnis der Deutschen zum Humor geäußert: »Das ist ein komplexes Problem. Es gibt einige sehr gute lustige Schriftsteller in Deutschland. Aber die deutsche Kultur hat eine neurotische Beziehung zu Humor.« kat

München

Münchner Amerikahaus zeigt Bilder der US-Fotografin Lee Miller

Kate Winslet setzte Lee Miller mit »Die Fotografin« ein filmisches Denkmal. Einen Einblick in Millers herausragendes Werk gibt nun eine Münchner Schau.

 05.02.2025

Los Angeles

Adrien Brody: Kim Kardashian jagte mein Internet in die Luft

Adrien Brody kann für seine Rolle in »Der Brutalist« auf einen zweiten Oscar hoffen. Große Aufmerksamkeit bekam er zuletzt auch wegen eines Projekts, in dem er gar nicht mitspielt

 04.02.2025

Kulturkolumne

Die Willkür von Symbolen

Gedanken zu Swastika, Hakenkreuz und roten Dreiecken in Fernost

von Laura Cazés  04.02.2025

Kassel

Documenta-Gesellschaft veröffentlicht Verhaltenskodex

Die Weltkunstschau trete »jeder Form von Antisemitismus, Rassismus und jedweder anderen Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit« aktiv entgegen, heißt es darin

 03.02.2025

Glosse

Der Rest der Welt

Von wegen Laufmaschen: Geschichten aus Strumpfhausen

von Nicole Dreyfus  03.02.2025

Eurovision

Der traurigste Tanz der Welt

Yuval Raphael überlebte den Nova-Rave am 7. Oktober. Nun vertritt sie Israel beim Song Contest

von Sabine Brandes  02.02.2025

Aufgegabelt

Jerusalemer Bagel

Rezepte und Leckeres

 02.02.2025

TV-Tipp

Paul Newman im großen Arte-Themenabend

Spielerdrama »Die Farbe des Geldes« und Doku über den US-Filmstar

 01.02.2025

Kultur

Uraufführung des Oratoriums »Annes Passion«

Über die Darstellung von Anne Frank in veschiedenen Kunstformen streiten Historiker und Autoren seit mindestens 70 Jahren. Das Oratorium von Evgeni Orkin entfacht die Kontroverse neu

von Valentin Schmid  31.01.2025