Nahost

Israel reagiert auf Raketenbeschuss aus dem Libanon

Einschlag auf offenem Feld: Eine Rakete aus dem Libanon landete in der Nähe der israeliscen Stadt Kiriat Schmona (4. August) Foto: Flash 90

Nach Raketenbeschuss aus dem Libanon haben israelische Kampfflieger Ziele im Süden des Nachbarlands angegriffen. Wie die Armee am Donnerstag mitteilte, wurden die Orte, von denen die Raketen abgefeuert wurden, sowie »für Terror genutzte Ziele« beschossen. Der Libanon sei verantwortlich für alle Handlungen, die von seinem Staatsgebiet ausgingen, hieß es weiter. Zugleich warnte die Armee vor weiteren Versuchen, Israel und seiner Zivilbevölkerung zu schaden.

Am Mittwoch waren drei Raketen im Libanon abgefeuert worden. Zwei davon seien in Israel gelandet, eine sei noch im Libanon niedergegangen, hieß es in einer Stellungnahme der Armee. Die Armee habe mit Artilleriefeuer reagiert. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen landeten zunächst sechs israelische Granaten im Libanon.

PANIK Auf beiden Seiten gab es keine Berichte über Verletzte. In Israel verursachte der Beschuss von Mittwoch mehrere Waldbrände. Eine der Raketen aus dem Libanon landete ganz in der Nähe der israelischen Stadt Kiriat Schmona. Laut »Times of Israel« mussten Sanitäter vier Menschen wegen Panikattacken behandeln.

Israel und Libanon befinden sich offiziell im Kriegszustand. An der Grenze kommt es immer wieder zu Spannungen. Vor allem die eng mit dem Iran verbündete libanesische Schiitenmiliz Hisbollah sieht in Israel einen Erzfeind. dpa/ja

Nahost

Vier tote Geiseln übergeben

Mit entwürdigenden Inszenierungen bei den bisherigen Übergaben von Geiseln haben die Terroristen die Waffenruhe-Vereinbarung ins Stocken gebracht. Diesmal lief es anders

 27.02.2025

Nachrichten

Flüge, Dank, Kommission

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  27.02.2025

Vermisst!

»Alles tun,was nötig ist«

Avinatan Or wurde von Hamas-Terroristen vom Nova-Rave entführt. Er ist der Freund von Noa Argamani. Eine Erinnerung

von Ralf Balke  27.02.2025

Gaza

Hoffnung nur ohne Hamas

Der Friedensaktivist Hamza Howidy ist im August 2023 aus dem Gazastreifen geflohen. Er fürchtet, dass das aktuelle Abkommen nichts an den dortigen Zuständen ändern wird

von Hamza Howidy  26.02.2025 Aktualisiert

Gazastreifen

Hamas will heute Abend vier Leichname von Geiseln übergeben

Das Rote Kreuz soll die Toten gegen 22 Uhr in Empfang nehmen, diesmal wohl ohne entwürdigende Propaganda-Show

 26.02.2025

Meinung

Lebt wohl, liebe Gingim!

Ariel, Kfir und Shiri sind tot. Gibt es in Gaza kein Mitleid? Wo sind die Geschichten von menschlichem Mut?

von Sophie Albers Ben Chamo  26.02.2025

Dokumentation

»Ich habe euch noch so viel zu erzählen«

Yarden Bibas hielt bei der Beisetzung seiner Frau Shiri und seiner Söhne Ariel und Kfir eine bewegende Grabrede. Wir dokumentieren sie im Wortlaut

 26.02.2025

Nahost

Israelischer Oppositionsführer schlägt Aufsicht Ägyptens über Gaza vor

Jair Lapid hat sich einen Plan für die Zukunft des Gazastreifens überlegt. Vor allem ein Nachbarland spielt dabei eine wichtige Rolle

 26.02.2025

Gaza/Israel

Terrorgruppe kündigt Übergabe einer Geisel-Leiche an

Die al-Nasser-Salah-al-Din-Brigaden sagen, es handle sich um einen 50-jährigen Mann

 26.02.2025